Die Vorgeschichte der Welt Maril

Vor langer Zeit, als es noch nichts gab, trafen sich fünf mächtige Wesen, um sich ein Heim zu errichten. Eines davon war Tellana die Muttererde und sie nutzte ihre Kräfte, um einen gewaltigen Felsen zu erschaffen. Doch war es derart finster, dass ihr Werk nicht begutachtet werden konnte. Entsprechend erschuf Ignatius der Herr der Flammen eine Sonne, um die Dunkelheit zu durchbrechen. Damit konnte Tellanas Felsen betrachtet werden. Dieser war grob gehauen, zerklüftet und starr. Die Härte dieses Felsens gefiel Auranus nicht und so nutzte er die Kraft seiner Stürme, um diese Felsen zu schleifen. Dies wiederum gefiel Tellana nicht und die beiden Gottheiten gerieten in einen großen Streit.
Lange hielt dieser Streit an, bis Aquana es nicht mehr ertragen konnte und zu weinen begann. Ihre Tränen prasselten auf den geschliffenen Felsen und füllte all die Risse und Vertiefungen. In dem Moment erkannten die beiden Anderen ihren Fehler und beruhigten Aquana wieder. Dann wurde das Werk betrachtet. Eine Welt mit Bergen, Meeren und Wetter war entstanden worden. Alle waren zufrieden mit dem neuen Heim, bis auf ein Wesen. Neclatas. Für ihn war die Welt zu trostlos und langweilig, denn diese Welt unterschied sich von keiner der anderen Welten die sie bereits erschaffen hatten.
Aus diesem Grund schlug Neclatas vor den Samen des Lebens zu säen und zu beobachten, wie das Leben gedeihen würde. Die anderen stimmten zu und halfen Neclatas dabei mit ihren Kräften das Leben zu erschaffen. Sie erschufen die Seele und Neclatas sollte von nun an der Herr der Seelen sein und über diese wachen.
Bäume wuchsen, Tiere entwickelten sich und das Leben begann aufzublühen. Ebenfalls entstanden Menschen und Negira, die in Harmonie miteinander lebten und die Fünf als ihre Schöpfer verehrten. Die Fünf waren zufrieden mit ihrem Werk und so setzten sie sich auf ihrer neuen Heimat zur Ruhe. Sie nannten diese Welt von nun an Maril.

Lange Zeit blieb diese Welt im harmonischen Zusammenhang, bis eines Tages zwei weitere Wesen ihren Weg auf Maril gefunden haben. Es waren Luras, der Herrscher des Lichts, und Nigra, die Göttin der Finsternis. Sie setzten sich seit Ewigkeiten zum Ziel den jeweils anderen zu vernichten, doch waren ihre Kräfte ausgeglichen. Als sie nach Maril kamen, entdeckten sie das Potential des Lebens und beschlossen sich dieses in ihrem Krieg zu Nutze zu machen. Beide Götter gewannen die Lebewesen der Welt für ihre Sache und ein Krieg entbrannte.
Viele Jahre hielten die Kämpfe an, bis an jenem schicksalhaften Tag Luras und Nigra erneut voreinander standen. Sie und ihre Armeen kämpften in dieser finalen Schlacht. Wie es dann dazu kam ist bis heute unbekannt, aber Luras und Nigra besiegten sich gegenseitig im Zweikampf. Das Chaos brach aus in den Reihen der Kinder der Finsternis und diese Verwirrung nutzten die Templer des Lichts, um siegreich aus der Schlacht hervor zu gehen.
Die Schattenfreunde verstreuten sich in die Welt von Maril und richteten Chaos und Zerstörung an. Die Templer, noch trunken von ihrem Sieg, bemerkten die Machenschaften ihre Widersacher zu spät und als sie dann die Ordnung wiederhergestellt hatten, waren viele Errungenschaften und Wissen bereits vernichtet worden. Die Templer setzten sich zum Ziel den Dienern der Dunkelheit ihrer Gerechten Strafe zuzuführen und so bekämpfen sie bis zum heutigen Tage die Anhänger Nigras, die sich in den Schatten verborgen halten…

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